Entstehung

Mitte der sechziger Jahre beschließt die Bundesregierung Deutschlands aufgrund der hohen Opfer im Vietnamkrieg,
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz das Hospitalschiff Helgoland zur medizinischen Versorgung der Zivilbevölkerung einzusetzen.

Andere Hilfsorganisationen, allen voran das Malteser Hilfswerk, unterhielten Krankenhäuser und Sozialstationen an Land. Der Vorteil der Helgoland lag in der Möglichkeit, bei Angriffen den Hafen zu verlassen und in sicherer Entfernung vor Anker zu gehen.

Von 1966 - 1967 lag das Schiff in Saigon,
von 1967 - 1972 lag die Helgoland in Da Nang.
Viele Deutsche Besatzungsmitglieder (~180) haben dabei das Land und seine Menschen kennen und lieben gelernt.

Nach der Rückkehr des Hospitalschiffes fanden regelmäßige Treffen in verschieden Orten Deutschlands statt. In dieser Zeit entstanden individuelle Hilfe und Kontakt nach Vietnam.
Im Januar 1994 bereiste eine Gruppe „Helgoländer“ das ganze Land und besuchte auch die ehemaligen Wirkungsstätten. Die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer organisierten Hilfe wurden dabei erkannt.

Im September 1994 wurde in Iznang am Bodensee der Verein „Vietnamhilfe Hospitalschiff Helgoland“ gegründet. Constanze Hundt wurde zur ersten Vorsitzenden gewählt.
Seither finden regelmäßige Treffen für Mitglieder und Interessierte in verschiedenen Orten Deutschlands statt.
Wiederholte Reisen vieler Mitglieder führten nach Vietnam.